Andreas Robanser Andreas Robanser
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In seinem ersten KHL Spiel steuert der Slowake Peter Cehlarik genauso wie sein Teamkollege Corban Knight zwei Tore und einen Assist beim 4:0 Sieg über CSKA Moskau bei.

Nachdem die Gagarin Cup Fahne auf die Decke der Yury Lyapkin Arena in Balashikha gezogen worden war, sprachen KHL Präsident Alexei Morozov und der Präsident des russischen Eishockeyverbandes Eröffnungsworte. 

Tretiak sprach dabei das 75-jährige Bestehen des russischen Verbandes und die kommenden olympischen Spiele an.
„Liebe Fans, Kollegen, Akteure. Ich freue mich vor FHR und Millionen Fans, Ihnen zum Start in die neue Saison zu gratulieren. Wir werden dieses Jahr das 75-jährige Jubiläum des russischen Eishockeys feiern und hoffen, dass damit unser Erbe fortgeführt wird. Ich hoffe auch, dass wir heute Kandidaten für die russische Olympiamannschaft sehen können.“

KHL Präsident Alexei Morozov: 
„Heute eröffnen wir die 14. KHL-Saison, jedes Jahr ist eine Geschichte unseres Hockeys voller strahlender Emotionen und neuer Rekorde. Ich wünsche den Fans eine unvergessliche Saison voller toller Erinnerungen an das eigene Team.“

Danach startete Avangard Omsk in den neuen Dressen in Schwarz/Gold mit Simon Hrubec im Tor in dieses Saisonauftaktspiel.

Bei CSKA Moskau begann Neuzugang Adam Reideborn im Tor. Dieser bekam auch sofort ordentlich an Arbeit. Neuzugang Lucas Wallmark kassierte nach nur 69 Sekunden eine Strafe wegen Hakens und 13 Sekunden später folgte ihm Klas Dahlbeck in die Penaltybox nach. Avangard ließ sich nun im Spielaufbau Zeit. CSKA konnte so zumindest wieder mit vier Mann agieren. Zum Ende der 4.Minute und dank der Vorarbeit von Oliwer Kaski und Sergei Tolchinsky knallte der slowakische Neuzugang Peter Cehlarik gleich mit seinem ersten Torschuss den Puck zum 1:0 in das CSKA Tor.

Nach 10 Spielminuten kam CSKA Moskau durch Anton Slepyshev erstmals wirklich gefährlich vor das Avangard Tor, nur eine Minute später prüfte Wallmark Goalie Hrubec. Nun hatte CSKA Moskau die bisher beste Phase im Spiel und setzte die Avangard Defensive einige Male richtig unter Druck. Die Falken konnten sich zum Ende des Startdrittels aber aus dem Druck der Gäste befreien.

Zu Beginn des zweiten Drittels hatte Avangard wieder das Spiel im Griff. In der 22.Minute zog Pavel Dedunov aus kurzer Distanz ab, doch der Puck ging knapp über das CSKA Tor. Den Gästen gelang es, sich in diesen 20 Minuten recht rasch zu befreien und so gab es gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Dies bekam auch Avangard Tormann Hrubec zu spüren als ein abgefälschter Schuss auf dessen Maske ging. In der 26.Minute wurde dann wieder der Slowake Peter Cehlarik richtig gefährlich, doch diesmal konnte der beste Scorer der abgelaufenen IIHF Weltmeisterschaft in Riga CSKA Schlussmann Adam Reideborn nicht überwinden. Wie schon im Startdrittel holte sich CSKA von Minute zu Minute immer mehr Spielanteile und so ergaben sich auch gute Einschussmöglichkeiten. So versuchte es CSKA Kapitän Sergei Andronov mit dem Bauerntrick, doch Simon Hrubec war erneut auf seinem Posten. Keine zwei Minuten später rettete nach einem Anton Slepyshev One-Timer die Stange für den Avangard Goalie. In der 28.Minute gab es dann auch die erste Powerplaymöglichkeit für die Moskauer Armeemannschaft. Diese misslang CSKA aber völlig und als Avangard wieder vollzählig war, leitete Francis Pare einen schnellen Gegenangriff ein. Nach einem idealen Pass zu Dmitry Shevchenko vor dem Tor konnte Adam Reideborn mit einem spektakulären Save aber den zweiten Treffer der Falken gerade noch verhindern und so blieb das Heimteam auch nach 40 Minuten mit 1:0 in Führung.

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In Abschnitt Nummer 3 war es dann wieder die Heimmannschaft mit der ersten großen Chance. CSKA kassierte wie schon in Drittel 1 rasch eine Strafe und so brachte in der 45.Minute Sergei Tolchinsky die Scheibe vor das Tor. Dort stand Corban Knight ideal für ein Tip-In, doch wieder konnte sich der von Ak Bars Kazan gewechselte Schwede Reideborn im CSKA Tor auszeichnen. Zu Beginn der 47.Minute dann eine erneute Strafe gegen die Gäste. In dieser Überzahl schlug der Gagarin Cup Titelverteidiger erneut zu. Nachdem Oliwer Kaski einen Schuss von der blauen Linie abgab, wurde dieser zuerst von Peter Cehlarik und dann noch von Corban Knight in der Luft abgelenkt. So war Adam Reideborn ohne Chance und Avangard Omsk lag mit 2:0 in Front.

Knapp fünf Minuten später war es dann aber der bis dahin fehlerlose Reideborn, der für die Vorentscheidung sorgte. Bei einem Ausflug hinter sein Tor spielte der Schwede den Puck regelrecht für Knight auf. Dieser leitete den Puck weiter zu Cehlarik, der seinen zweiten Treffer in seinem ersten KHL Spiel erzielen konnte.

Danach schrieb sich aber auch der Kanadier Corban Knight ein zweites Mal als Torschütze ein. Der 30-Jährige ließ sich nicht stoppen und bezwang nach genau 53 Minuten den CSKA Tormann zum vierten Mal an diesem Abend. Mann des Abends beim Gagarin Cup Champion war zweifellos der Slowake Peter Cehlarik, der gleich in seinem ersten Spiel für Avangard Omsk traf und wie sein Teamkollege Corban Knight zwei Tore und einen Assist erzielen konnte.

Wie üblich ließen die Avangard Spieler nach dem Spiel mit dem Opening Cup fotografieren, doch in die Hände nahm diesen kein einziger Akteur.

Sergey Fedorov, Cheftrainer von CSKA: „Es war ein gutes und schnelles Spiel, ich danke meinen Spielern, meinem Gegner. Der Gegner konnte den ersten Treffer erzielen, das hat uns in Schwierigkeiten gebracht. Beide Mannschaften wollten ihr bestes Eishockey zeigen. Normale Situation für das erste Spiel: Es wurde viel Aufmerksamkeit auf dieses Spiel gelegt, immerhin die Finalisten der letzten Saison. Wir denken, wir werden diese Situation beheben. Ich fühle mich gut, es gibt Nuancen, die ich weiter beobachten und verbessern werde“

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