Andreas Robanser Andreas Robanser
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Im abgelaufenen Monat starteten die KHL Playoffs 2021 wobei sich im Westen CSKA Moskau und SKA St. Petersburg sowie im Osten Ak Bars Kazan und Avangard Omsk für die beiden Conference Finals qualifizieren konnten. Zusätzlich genehmigte der KHL-Verwaltungsrat die Rückkehr der Vladivostok Admirals und gab Zahlen des abgelaufenen Grunddurchgang bekannt.

Am Freitag starten mit dem ersten Spiel zwischen CSKA Moskau und SKA St. Petersburg die diesjährigen KHL Conference Finals. Dazu haben sich im Westen wie im Osten die vier Division Champions nach dem Grunddurchgang qualifiziert. Die beiden Armeeteams stehen sich bereits zum dritten Mal in Folge im West Finale gegenüber, wobei CSKA die letzten beiden Duelle 2018 und 2019 gewinnen konnte. Der Gagarin Cup Champion von 2019 setzte sich gegen Lokomotiv Yaroslavl erst im siebenten Spiel durch und musste damit erstmals in einem KHL Semifinal Duell in ein siebentes Spiel gehen. Dabei war Konstantin Okulov mit 7 Punkten 3+4 der punktestärkste Spieler seines Teams.

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SKA St. Petersburg konnte hingegen mit dem 4:1 Serien Sieg über Dynamo Moskau rascher als erwartet den Conference Finaleinzug fixieren. SKA konnte beide Auswärtsspiele in Moskau gewinnen, wobei Dynamo einen 0:2 Rückstand wettmachen konnte, um am Ende in der Overtime doch als Verlierer das Eis verlassen zu müssen. SKA überzeugte dabei besonders im Powerplay, wo dem Team von Trainer Valeri Bragin gleich sechs Tore in Überzahl erzielen konnte.

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Im Osten standen sich in einem Conference Semifinal Duell Ak Bars Kazan und Salavat Yulaev gegenüber. Ak Bars benötigte in dieser Serie gerade einmal vier Begegnungen um dies Green Derby Serie mit einem Sweep zu beenden. Dabei zeigten Timur Bilyalov mit einer Fangquote von 97% sowie Adam Reideborn mit 95,7% eine starke Torhüter-Leistung. Diesmal konnten die drei finnischen Topscorer des Grunddurchgangs Teemu Hartikainen, Markus Granlund und Sakari Manninen keinen einzigen Treffer erzielen und gerade einmal zwei Assist beisteuern.

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Im zweiten Duell gelang Avangard Omsk mit dem 4:2 Erfolg über Metallurg Magnitogorsk zum zweiten Mal in drei Jahren im East Conference Finale der Durchbruch. Bei den Falken zeigte der US Amerikaner Reid Boucher weiter seine Scorer Qualitäten, so konnte der 27-Jährige in seinen acht bestrittenen Playoff Begegnungen zumindest einen Punkt erzielen (4+4) und konnte damit seinen Scoring Streak auf 15 Spiele verlängern. Zusätzlich gelangen Simon Hrubec und Igor Bobkov je ein Shutout. Das erste Spiel des East Conference Finales zwischen Ak Bars Kazan und Avangard Omsk findet am Samstag in Kazan statt. Beide Teams konnten in der regulären Spielzeit jeweils ihre beiden Heimspiele gewinnen. Nur ein Mal ging es dabei in die Verlängerung wobei sich Ak Bars mit 2:1 im Shootout durchsetzen konnte.

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Am Dienstag tagte in Moskau der KHL Verwaltungsrat und genehmigte dabei auch die Rückkehr der Vladivostok Admirals. Der Verwaltungsrat erteilte dem Klub aber Auflagen, so müssen die ausstehenden Gehälter für Spieler und Trainer aus der Saison 2017/2018 bis zum 31. Juli 2021 beglichen werden. Mit der Rückkehr der Admirals verfügt die KHL nun wieder über 24 Teams. Corona war ebenfalls ein Thema, so wurden bis zum 29.März 2021 129044 Tests in den Ligen KHL, JHL und WHL durchgeführt wobei 1377 positiv getestet wurden. In der KHL waren es inklusive Spielern, Trainern, Schiedsrichtern und Mitarbeitern von Klubs und Spielstätten 576 positive Tests, wobei 306 Spieler an Corona erkrankten. Von den 690 geplanten Spielen im Grunddurchgang mussten aus diesem Grund aber nur sechs Spiele abgesagt werden.

KHL — 576 positive Tests, davon 306 Spieler  JHL — 584 positive Tests, davon 255 Spieler  WHL — 105 positive Tests, davon 60 Spielerinnen

Sportlich wurden mit 5,34 Toren pro Spiel der höchste Wert seit fünf Jahren erreicht. 218 Spieler debütierten in dieser Saison und gleich 124 Spieler unter 20 Jahren wurden eingesetzt. Dies stellt einen absoluten Liga Rekord dar. Die bisher meisten U20 Spieler (90) in einer Saison wurden in der Spielzeit 2019/2020 eingesetzt. Damit sank der Altersdurchschnitt der KHL Teams auf 27,04 Jahre, dies stellt den niedrigsten Wert seit Bestehen der KHL dar.

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