Andreas Robanser Andreas Robanser
exclusive for khl.ru

Nach sechs sieglosen Duellen gegen CSKA feiert Ak Bars Kazan im Spiel um den Eröffnungspokal zur 13. KHL Saison dank des Treffers von Dmitry Voronkov in der Overtime einen 3:2-Erfolg.

Mit dem Duell der beiden letzten Gagarin Cup Champions CSKA Moskau und Ak Bars Kazan startete die KHL heute in die 13. Saison. Beide Teams eröffneten bereits mehrmals die Saison, sehr erfolgreich waren CSKA in ihren fünf Spielen und Ak Bars in ihren vier Auftaktbegegnungen aber nicht. So konnten beide Mannschaften jeweils nur ein einziges Mal das Eis als Sieger verlassen. 

CSKA Moskau konnte in den letzten beiden Saisonen alle sechs Duelle der beiden Mannschaften für sich entscheiden. Ak Bars wartete damit seit dem 20. April 2018 auf einen Erfolg gegen CSKA Moskau. Dieser Auswärtssieg war zugleich das 5.Spiel im Gagarin Cup Finale.
Die Eröffnungsworte sprachen der IIHF Präsident Rene Fasel, der Präsident der russischen Eishockey Föderation Vladislav Tretjak und KHL Präsident Alexei Morozov. Rene Fasel freute sich bei diesem Eröffnungsspiel der 13. KHL Spielzeit dabei zu sein. Dabei wünschte der Schweizer allen Anwesenden Glück, Erfolg und Gesundheit.

Die beiden großen Abwesenden in diesem Spiel war Ak Bars Kapitän Danis Zaripov, der die Reise nach Moskau nicht antrat und CSKA Torhüter Lars Johansson. Das Spiel konnte für das Heimteam nicht besser beginnen. So traf Dmitry Samorukov nach nur 51 Sekunden mit einen Schuss über die Fanghand von Kazan Tormann Adam Reideborn zur 1:0 Führung für CSKA Moskau. Zugleich war dies der schnellste Treffer in einem KHL Auftaktspiel. Die Mannschaft von Igor Nikitin kontrollierte in der Folge das Spiel und wurde in der 11. Spielminute durch Maxim Mamin gefährlich. Erst ein Scheibenverlust durch Nikolai Goldobin sorgte in der 12. Minute für die erste richtig gute Kazan Einschussmöglichkeit. Dmitry Voronkov scheiterte im direkten Duell aber gegen Alexander Sharychenkov. Knapp 90 Sekunden vor der ersten Pause musste sich der Ak Bars Tormann bei einer 2 gegen 1 Situation erneut gegen Ivan Telegin auszeichnen.

In den zweiten 20 Minuten wurden die Gäste aus Kazan stärker und konnten sich phasenweise im Drittel von CSKA Moskau festsetzten. Dies führte in der 26. Minute zum ersten Powerplay der Saison. Artyom Blazhiyevsky musste nach einem Chross Check auf die Strafbank und nur 11 Sekunden später schloss Ak Bars Kazans Neuzugang Stephane Da Costa nach einem Zuspiel von Mikael Wikstrand mit einem genau in den Winkel gezirkelten Schuss zum 1:1 Ausgleich ab. Keine zwei Minuten später hatten Da Costa und Nigel Dawes in einem weiteren Überzahlspiel sogar die Chance Ak Bars in Führung zu bringen. In der 27. Minute durfte dann CSKA erstmals mit einem Mann mehr auf den Eis agieren, wobei Adam Reideborn aber nur einmal richtig gefordert wurde. Die restlichen Minuten dieses Abschnitts verliefen weiter sehr körperbetont, doch es blieb nach 40 Minuten bei dem ausgeglichenen Spielstand.

Ak Bars schien zu Beginn der dritten Periode weiter das Spiel zu gestallten, ein Scheibenverlust in der 43. Minute an der blauen Linie von CSKA brachte dem Heimteam durch Anton Slepyshev eine gute Break-Möglichkeit. Der 26-Jährige hatte dann mit seinem Abschlussversuch auch ein wenig Glück, da sein Schuss von Ak Bars Verteidiger Nikita Lyamkin für Adam Reideborn unhaltbar zur erneuten CSKA Führung abgefälscht wurde.
Der CSKA Flügelstürmer stand fünf Minuten später erneut im Mittelpunkt als er alleine auf das Ak Bars Tor zog und von Albert Yarullin nur mit einem Beinstellen gestoppt werden konnte. Den Penalty Shot vergab Slepyshev aber. Die Gäste glichen aber nochmals aus. In der 54. Minute gewann Ak Bars wieder eines der vielen Duelle an der Bande durch Nigel Dawes und der Pass des Kazan Neuzugangs fand den Weg zu Justin Azevedo, der CSKA Goalie Alexander Sharychenkov aus kurzer Distanz nur wenig Chancen gab. Damit ging gleich das erste Spiel der neuen Saison in die Overtime.
Ak Bars startete nach einer Starfe gegen Artyom Blazhiyevsky mit einen Mann mehr in die Verlängerung. Nach nur 38 Sekunden hob Stephane Da Costa diesen Vorteil mit einem Foul auf. In dieser Phase fiel auch die Entscheidung. Nachdem Maxim Shalunov an Reideborn scheiterte, war es praktisch im Gegenzug Dmitry Voronkov, der den 3:2 Sieg für Ak Bars Kazan fixierte und damit die über sechs Spiele anhaltende sieglose Zeit gegen CSKA beendete.

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