Andreas Robanser,
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Am Montag steigt in das Davos das vierte Green Derby zwischen Salavat Yulaev und Ak Bars Kazan dieser Saison. Zugleich wird dieses Spiel auch das „höchste Derby“ der beiden Teams sein – die Stadt und das Eisstadion von Davos liegen immerhin 1600 Meter über de Meeresspiegel. Dies macht dieses Duell wie dem Heimatklub HC Davos zu etwas Speziellem. Die Stadt Davos liegt im Schweizer Kanton Graubünden und hat knapp 11000 Einwohner und beherbergt seit 1923 den alljährlichen Spengler Cup.

Der neue Sportchef des HC Davos Raeto Raffainer über den Traditionsklub HC Davos: „Der HC Davos ist einer der traditionsreichsten Klubs in der Schweiz, Davos ist der Rekordmeister und der Veranstalter des weltberühmten Spengler Cups. Die Ausstrahlung für das Schweizer Eishockey ist immens wichtig. Davos hat auch eine sehr gute Zusammenarbeit mit der KHL, die Anfrage von der KHL wurde gestellt und darum wollten wir der KHL alles zu Verfügung stellen, damit sie hier ein tolles Spiel absolvieren können.“

Dem Sportchef des HC Davos ist dieses Green Derby auch sehr bekannt, da er gerne in seiner Freizeit die KHL und die Schwedische Liga im TV verfolgt. „Ich liebe den Eishockeysport und deshalb lasse ich mir dieses Spiel definitiv nicht entgehen. Das Spiel ist natürlich für den Davos Fan oder den Eishockeyfan in der Schweiz und der Region Ostschweiz eine gute Möglichkeit ein solches Spiel besuchen zu können. Es ist eine Abwechslung und dieses Derby ist sicher sehr sehr attraktiv.“

Die KHL ist die beste Liga auf dem großen Eisfeld und die Masse der Spieler, die sie zur Verfügung hat, ist der ganz grosse Unterschied zur Schweiz. Dass die KHL ab der Saison 2021 – 2022 auf der kleineren Eisfläche von 60x28 Meter spielen wird, macht für Raeto Raffainer aus sportlicher Sicht absolut Sinn. Raffainer sieht aber auch den finanziellen Aspekt, darum glaub er das dieser Schritt in der Schweiz so nicht möglich wäre.

Dass die KHL in der Schweiz nicht den Stellenwert hat, sieht der ehemalige Direktor der Schweizer Nationalteams am hohen Lebensstandard der Spieler in der Schweiz.: „Unsere Spieler können nach jedem Spiel zuhause schlafen und haben nicht solche Reisestrapazen wie über neun Zeitzonen in der KHL.“

Für die Fans ergibt sich mit diesem KHL World Games in Davos laut Raeto Raffainer auch eine ganz besondere Möglichkeit um den Horizont des Eishockeysports zu erweitern. „Darum sollte jeder Hockeyfan diese Möglichkeit nutzten und dieses Spiel besuchen.“

Dieses KHL World Games Spiel wird aber nicht das erste offizielle Meisterschaftspiel der KHL in Davos sein.Am Tag genau vor neun Jahren standen sich am 23.12.2010 am genau demselben Spielort die beiden Mannschaften von SKA St. Petersburg und Spartak Moskau gegenüber. Spartak Moskau mit NHL Tormann Legende Dominik Hasek musste sich dabei SKA mit 1:5 geschlagen geben.

Fotografie: Andreas Robanser

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